
Wir unterstützen Schülerinnen im Süden Tansanias beim Besuch einer weiterführenden Schule.
Gemeinsamt mit dem Verein Fair Education Tanzania e.V. setzen wir uns für mehr Bildungsgerechtigkeit in Songwe ein, einem kleinen Dorf im Süden Tansanias. Wir unterstützen junge Menschen, indem wir ihnen den Besuch der Pandahill Secondary School finanzieren. Unser Ziel ist es, Kindern aus bedürftigen Familien den Zugang zu Bildung zu ermöglichen und für die persönliche, familiäre und berufliche Zukunft neue Perspektiven zu schaffen.
In Songwe ist es oftmals noch so, dass gerade Mädchen aus finanziellen Gründen nicht zur Schule gehen können, sondern zu Hause bleiben müssen. Darum bemühen wir uns insbesondere darum, Schülerinnen zu fördern.
Seit Januar 2026 fördert der Fair Education Tanzania e.V. mit unserer Unterstützung sechs Schülerinnen. In das Förderprogramm aufgenommen werden Mädchen, welche die Aufnahmeprüfung der Schule bestehen. In enger Zusammenarbeit mit den Eltern, dem örtlichen Pastor, dem Schulleiter und der Grundschule, von der die Mädchen kommen, werden die Mädchen durch das Programm begleitet und gefördert.
Mit den Schulgebühren werden folgenden Leistungen abgedeckt:
Pro Kind und Schuljahr kostet das etwa 1.200 €.
Die Pandahill Secondary School, mit der wir zusammenarbeiten, ist eine Boarding School. Die Schülerinnen und Schüler leben auf dem Schulgelände und sind nur während der Ferien zu Hause. Das gilt für Kinder direkt aus Songwe ebenso wie für Kinder, die von weiter weg kommen.
In Songwe, einem im Süden Tansanias liegenden kleinen Dorf, ca. 45 Minuten südlich der Stadt Mbeya gelegen. Hier leben etwa 2.000 Menschen, die zu einem Großteil in der Landwirtschaft arbeiten. Es gibt nicht viel in Songwe, nur einige kleine Läden und einen Markt.
Warum Tansania?
Für die Stiftung HUMuS haben wir auf der Jahresversammlung 2025 eine weitreichende Entscheidung getroffen. Wir wenden uns Afrika zu, genauer Tansania. Es ist - wie immer in der mildtätigen Arbeit - keine leichte Entscheidung, denn viele Menschen auf der Welt brauchen Unterstützung. Wir wollten auf jeden Fall bei der Unterstützung von Bildungsprojekten bleiben, weil wir davon überzeugt sind, dass Bildungsgerechtigkeit der Schlüssel für eine friedliche, nachhaltige und demokratische Entwicklung überall auf der Welt ist.
Tansania hat eine grundlegend demokratische Struktur mit einem staatlichen Bildungssystem, welches nach dem englischen Schulsystem aufgebaut ist. Dazu gehört eine Schulpflicht von der ersten bis zur siebten Klasse (Primary School). Nur 27 Prozent der Schülerinnen und Schüler gehen danach auf eine weiterführende Schule (Secondary School), die bis zu einem dem Abitur vergleichbaren Abschluss führt. Besonders betroffen sind vor allem Mädchen aus ländlichen und armen Verhältnissen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Vor allem die auf die Mädchen übertragene Unterstützung im Haushalt und das notwendige Schulgeld, welches sowohl an den staatlichen als auch den privaten weiterführenden Schulen erhoben wird, verhindern einen weiteren Schulbesuch.
Dem möchten wir gerne entgegen wirken!
Damit wir dort nicht allein auf weiter Flur stehen, haben wir uns mit einem Verein zusammengetan, der unserer Meinung nach gut zu HUMuS passt, weil er auch familiär geprägt ist, rein ehrenamtlich arbeitet und einen direkten und persönlichen Kontakt nach Tansania hat: Fair Education Tanzania e.V.